Brandbrief

 04.02.2019


Sehr geehrte Damen und Herren, 

mit Betroffenheit haben wir den „Offenen Brief“ von einigen Wolfsberatern an Herrn Lies zur Kenntnis genommen. Seine Entscheidung, den Rüden des Rodewalder Rudels zu entnehmen, halten wir für fachlich angemessen.

Mit dem Brief soll öffentlicher Druck erzeugt werden. Ist das die Aufgabe eines Wolfsberaters in dieser Form in der Öffentlichkeit zu agieren? Auch wenn nicht alle Wolfsberater mitgezogen sind, wird die Aussage im Brief doch auf alle übertragen. In Linsburg hat Herr Lies die Neutralität der Wolfsberater gefordert und dass man seinen Vorgaben zum Thema folgt. Nun ein „offener Brief“ einiger seiner Wolfsberater weil die Lösung nicht auf deren Zustimmung trifft?

Durch den Brief einiger Wolfsberater wird der Eindruck erweckt, der Minister und sein Stab seien nicht in der Lage, die vorliegenden Ergebnisse richtig zu bewerten. Dies sehen wir anders. Minister Lies hat nun endlich wahrgemacht, was er auf vielen Veranstaltungen versprochen hat, nämlich zu handeln, wenn es notwendig ist.

Es kann nicht sein, dass sich ein Wolfsrudel auf Haustiere spezialisiert und sämtliche Zäune überwindet, auch diejenigen, die von den Wolfsberatern und dem Wolfsbüro bisher als "wolfssicher" propagiert und selber aufgestellt wurden. Es darf nicht sein, dass sich ein Wolfsrudel an Schafen, Rindern, Pferden und Alpakas in der Nähe eines Waldkindergartens gütlich tut. Hier musste der Minister im Sinne der Gesamtakzeptanz des Wolfes in unserer Natur folgerichtig handeln und die Entnahme beschließen.

Die Qualifikation der mitwirkenden Berater, Biologen und Juristen im Umweltministerium wird von den unterzeichnenden Wolfsberatern in ihrem Brief in Frage gestellt. Sie fordern weitere Stellungnahmen vom Wolfsbüro und von der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf, DBBW. Wozu dies führt und was hierbei zu erwarten ist, haben wir unter anderem bei der Beurteilung des Cuxhavener Rudels gesehen, wenn einseitig Interessen gerichtete Wissenschaftler Praktiker beraten sollen und über das Leben der Menschen und Tiere auf dem Land mitentscheiden. Diese Wolfsfachleute werden niemals eine Entnahme befürworten, sondern immer den Fehler bei den Tierhaltern und Menschen auf dem Land suchen, die ihre Tiere vermeintlich nicht genügend absichern. Doch einen absoluten Schutz gibt es nicht und im Falle des Rodewalder Rudels ist der Lernerfolg der Wölfe an der Zahl der Risse messbar.

Welche Position haben Wolfsberater, dass sie den Minister auffordern sich zu rechtfertigen?
Sind das wirklich die Wolfsberater, die Weidetierhalter neutral beraten und vertrauensvoll mit ihnen und ihren berechtigten Sorgen umgehen?
Oder sind diese Wolfsberater Interessengesteuert und stellen den Wolf über den Menschen?
Wir als Weidetierhalter Deutschland (WNoN.de) und die Bürgerinitiative „für wolfsfreie Dörfer“ sehen das mittlerweile sehr kritisch.


Weidetierhalter Deutschland (WNoN)                   Bürgerinitiative „für wolfsfreie Dörfer“
gez. Gina Strampe                                            gez. Anne Friesenborg


Bürgerinitiative unterstützt Weidetierhalter Deutschland auf der IGW in Berlin


Gerne haben wir die Einladung unseres Partners zur Unterstützung auf dem
Stand in Berlin angenommen. Neben der Verteilung unserer Flyer und Aufkleber der
Bürgerinitiative „für wolfsfreie Dörfer“ konnten wir mit vielen Besuchern sprechen. Besonders freute uns das Interesse der Politiker aus den Reihen der CDU/CSU und FDP. Gitta Connemann, stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Gero Hocker, Sprecher im Ausschuss für Landwirtschaft und Ernährung der FDP-Bundestagsfraktion, hatten im Vorfeld einen Termin mit unserer Bürgerinitiative vereinbart. 
Aber auch Julia Klöckner, Bundesministerin für Ernährung, hat sich auf dem Stand persönlich informiert. Der Ausschuss für Landwirtschaft und Ernährung kam mit fast 30 Personen an den Stand und hat den Ausführungen von Gina Strampe zugehört. Am Vortag hatten wir Besuch von MdB Henning Otte aus unserem Wahlkreis, Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kienast und der CDU Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer. Wir hatten die Möglichkeit, unser Leben mit dem Wolf zu schildern und auf unsere Arbeit hinzuweisen. 
Wir machten deutlich, dass die Akzeptanz immer mehr sinken würde und es gerade im Landkreis Nienburg mit dem Rodewalder Rudel so nicht weitergehen darf. Wer Akzeptanz will, muss auch etwas dafür tun, so ist unsere Meinung. Dieses würde auch den unauffälligen Wölfen zugute kommen.
Der Wolf gehört nicht in die Dörfer und auf unsere Weiden. Das muss ihm beigebracht werden und das umgehend. Zudem sollte es ein bundeseinheitliches Wolfsmanagement und Monitoring geben. Wir können nicht über Tierwohl sprechen und unsere Tiere gerissen von den Weiden einsammeln. Wölfe, die unsere Schutzmaßnahmen mehrfach überwinden und sich von Nutztieren ernähren, müssen umgehend entnommen werden.
 
Gerade junge Menschen haben sich am Stand informiert und sachlich argumentiert.
In einigen Fällen konnten wir echte Aufklärung betreiben und darüber freuen wir uns besonders. Das Interesse, die Bereitschaft zum Gespräch und das Anerkennen unserer Argumente zeigt, dass wir, die Weidetierhalter Deutschland und unsere Bürgerinitiative, auf dem richtigen Weg sind. 
Weitere informative Gespräche konnten wir auf dem Niedersachsenabend führen. Dank an unseren Landtagsabgeordneten Jörn Schepelmann, der das möglich gemacht hat. Wer weiterhin unseren Aktivitäten folgen möchte, kann es jetzt auf unserer Internetseite www.erste-wolfsfreie-doerfer.de .
Zukünftig werden wir eine weitere Arbeitsgruppe zur Historie „Wolf“ bilden. Wer Material besitzt oder mitarbeiten möchte, meldet sich bitte unter info@wolfsfreie-doerfer.de

Adventsfeier im DGH Thören 09.12.2018

An unserer kleinen  Weihnachtsfeier haben 30 Personen teilgenommen. Die Ergebnisse des ersten Jahres wurden besprochen und neue Aktionen geplant. Zwei neue  Mitglieder konnten dort begrüßt werden.

Demo vor dem Kieler Landtag  05.12.2018

An die 300 Menschen demonstrieren gegen die unkontrollierte Ausbreitung der Wölfe. UM Minister Albrecht erntet für seine Darstellungen Pfiffe um Buhrufe...In SH wäre noch kein Wolf über einen wolfssicheren Zaun gesprungen... 

Kundgebung gegenüber dem Landtag 10.11.2018

Mitglieder unserer Bi und der Interessengemeinschaft der Weidetierhalter Deutschland WNoN sind mit 2 Kleinbussen nach Podsdam gefahren.

Kundgebung in Sonnenborstel 23.10.2018

Anläßlich einer Infoveranstaltung des NLWKN waren wir auf dieser Kundgebung zur Unterstützung der Bevölkerung. Da diese Information des NLWKN als nichtöffentlich angesetzt war, gab es großen Widerstand der Betroffenen.

Barmstedter Bauernmarkt 21.10.2018

Es gingen wieder viele "informierte" Bürger nach Hause. Interessante Gespräche auf dem Bauernmarkt in Barmstedt und ganz viele Unterstützer für die neue Bürgerinitiative "für wolfsfreie Dörfer" im Raum Pinneberg.  Wir hatten tolle Gespräche und Gudrun und Khalesi haben uns unterstützt. 

Kartoffelmarkt Winsen (Aller) 29.09.2018

Auf unserem Stand haben wir neben den vielen Produkten, rund um das Schaf, über unsere Bürgerinitiative  „für wolfsfreie Dörfer“ informiert.  Unser Team war zeitweise mit 9 Personen vertreten. Wir haben Informationsarbeit betrieben. Viele Menschen sehen die unkontrollierte Ausbreitung der Wölfe mit großer Sorge. 

Anhörung CDU Bundestagsfraktion 26.09.2018

Unser Gründungsmitglied Anne Friesenborg wurde von der CDU Bundestagsfraktion als Expertin zu der Anhörung eingeladen.

Arbeitsfrühstück im DGH Thören 20.09.2018

Gemeinsam mit Henning Otte (MdB) hatten wir ein informatives Treffen mit Hans-Heinrich Oetjen  und Gina Strampe (WNoN - Interessengemeinschaft der Weidetierhalter Deutschland), Edda Riedel (Schäferberatung Schleswig Holstein), Volkhard Pohlmann (Wolfsberater aus Celle), Pressevertretern und Betroffenen.

Verkaufsoffener Sonntag 10.06.2018

Wir waren mit einem Infostand und mit einer Tombola vertreten. Wir konnten den CDU-Landtagsabgeordneten Jörn Schepelmann auf unserem Stand begrüßen.

Mahn- und Solidarfeuer 27.04.2018

Gemeinsam mit dem Verband Lüneburger Heidschnuckenzüchter, dem Landvolk Niedersachsen und dem Aktionsbündnis Aktives Wolfmanagement wurde diese Veranstaltung organisiert. 

Öffentliche Anhörung 18.04.2018

Vertreter der BI haben an der Öffentliche Anhörung des Bundestag Ausschuss  für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Thema"Wolf" teilgenommen.

Wölfe am Gartenzaun und nun? 05.04.2018

Die Bürgerinitiative organisierte einen Informations- und Diskussionsabend im Landhotel Jann Hinsch Hof in Winsen. 120 interessierte Bürger von nah und fern nahmen daran teil. 


Einladung übergeben 20.03.2018

Am 20. März haben wir den niedersächsischen Umweltminister Lies zu unserem Informationsabend am 05. April eingeladen.

Wölfen auf der Spur 24.11.2017

Info-Veranstaltung in Bannetze im Dorfgemeinschaftshaus / Sportheim.